Extremismus als Triebkraft der gesellschaftlichen Spaltung

Wir leben in einer vielfältigen und bunten Gesellschaft. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Zur Vielfalt gehören auch verschiedene Meinungen und politische Positionen.

Wir leben in einer vielfältigen und bunten Gesellschaft. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Zur Vielfalt gehören auch verschiedene Meinungen und politische Positionen. Diese Pluralität von Meinung kann zu Diskussion und zu Streit führen. Auch das ist gut, denn ohne Streit lassen sich ethische und gesellschaftliche Fragen nicht verhandeln. Doch es gibt rote Linien.

Wenn Menschen ihre Gleichwertigkeit abgesprochen wird, widerspricht dies den christlichen Grundüberzeugungen. Dann gilt es, dem als Christinnen und Christen sowie als Kirche zu widersprechen.

Hass ist mit der christlichen Botschaft nicht zu vereinbaren
In der öffentlichen Diskussion der letzten Jahre lässt sich eine Verrohung feststellen. Menschen tätigen Aussagen, die Gewalt legitimieren oder dazu aufrufen. Sie halten diese Positionen für anschlussfähig. Dies geschieht nicht in Wohnzimmern oder Kneipen, sondern vor laufenden Kameras, vor Journalistinnen und Journalisten oder in den sozialen Medien. Es sind nicht nur Privatpersonen, die dies tun, sondern auch Politikerinnen und Politiker, Mitarbeitende des öffentlichen Dienstes und Staatsbeamte in hohen Positionen. Gleichzeitig bleibt es nicht auf der Ebene von Diskussion und Sprache. Immer häufiger kommt es zu politisch motivierten Straftaten. Als Kirche gilt es, diesem Extremismus eine Absage zu erteilen und ihm entgegenzutreten, insbesondere dann, wenn  versucht wird Ausgrenzung, Hass und Gewalt mit christlicher Überzeugung zu rechtfertigen. Dazu trägt der Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ an der Evangelischen Akademie im Rheinland mit seiner Arbeit bei. Denn Hass ist nicht mit der christlichen Botschaft zu vereinbaren.

Vernetzt gegen Rechtsextremismus

Als Mitglied der ökumenischen  Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) setzt sich der der Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ dafür ein, dass Kirchen und kirchliche Einrichtungen Orte demokratischer Alltagskultur sind. Die BAG K+R tritt Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und den vielfältigen Formen der Abwertung von Menschen u.a. aufgrund von Hautfarbe, Sexualität oder Glaube mit Haltung und christlichen Werten entgegenzutreten.

Junges Engagement gegen rechte Netzwerke

Vortrag und Diskussion zur extremen Rechten

Am Mittwoch, 30. Juni 2021, um 19.30 Uhr, ist der ZEIT-Journalist Paul Middelhoff,  bei einer Online-Veranstaltung der Evangelischen Landjugendakademie und der Evangelischen Akademie im Rheinland ...

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Eine toxische Verbindung

Pressemitteilung der Evangelischen Akademie im Rheinland Antifeministische Mobilisierung und Anfeindungen führen zum Rückzug demokratischer Akteur:innen warnt die Expertin für Rechtsextremismusprävention Judith Rahner. (Bonn, 11.6.2021) „Feminismus und Gender ...

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Vernetzung gegen Rechtsextremismus

Über die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus ist ein ökumenisches Netzwerk aus Initiativen, Organisationen und Arbeitsgruppen, die Rechtsextremismus inner- und außerhalb der Kirche entgegentreten. Der Themenbereich „Gesellschaftlicher ...

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Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten

Vortrag der evangelischen Theologin und digitalen Aktivistin Dr. Katrin Juschka

Ist das Corona-Virus wirklich durch ein Wildtier übertragen worden, wurde es vielleicht durch 5G-Strahlung ausgelöst oder ist es die perfide Geschäftsidee des Microsoft-Gründers Bill Gates? ...

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„Wer schweigt, stimmt zu“

Verschwörungsmythen haben im Netz Konjunktur

Einen analytischen Blick auf „Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten“ warf die Theologin, Pädagogin und Netzaktivistin Dr. Katrin Juschka. Ihre Erkenntnisse teilte sie von Bildschirm zu Bildschirm mit  ...

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